Die schÄrz[t]e

Krass ist anders

Mädel

Germans best:
Tief in Bayern.
Mitten drin ...
... Ein kleines Haus,
Und darin ...
... besorgte Eltern.

Mädel, [Mädel, Mädel,]
Wozu hast du so viel gelernt?
Sieh dir die Nina an.
[Die Nina an, die Nina an.]
Sie hat bereits drei Kinder.
[Kinder, Kinder]
Warum gehst du nicht mal shoppen
Und abends in die Disko,
Dann lernst du jemand' kennen.

Mädel, [Mädel, Mädel,]
Schau wie du aussiehst!
Immer lange Hosen,
Warum ziehst du keinen Rock an?
[Was sollen die Anderen sagen?]
Und diese kurzen Haare,
Lass sie doch endlich wachsen!
So kriegst du keinen ab.
[Was sollen die Anderen sagen?]
Und abends stets zuhause,
Wir wissen nicht mehr weiter.

Mädel, [Mädel, Mädel,]
Brich deinen Eltern nicht das Herz!
Es ist noch nicht zu spät,
Sich für einen Kochkurs einzutragen.
Du hast dir doch früher
So oft deine Hochzeit vorgestellt.
Das wär doch was für dich,
Deine eigene Familie.

Mädel, [Mädel, Mädel,]
Schau wie du aussiehst!
Brille auf der Nase,
Und ständig dieser Rock.
[Was sollen die Anderen sagen?]
Wozu so viele Bücher,
Und alle diese Formeln
So will dich doch kein Mann
[Was sollen die Anderen sagen?]
Stets bist du zuhause,
Und all' die dicken Welzer.
So wird nie was mit unsrem Erben.
[Wer soll den Laden füren?]
Wo soll das alles enden?
Wir machen uns doch Sorgen.
[Und du warst so ein liebes Kind.]
[Und du warst so ein liebes Kind.]
[Und du warst so ein liebes Kind.]
[Du warst so lieb.]

Und immer deine Freunde,
Ihr könnt noch nicht mal kochen.
Und schaut nicht mal fern.
[Was sollen die Anderen sagen?]
Denk an deine Zukunft, denk an die Nachfolger!
Was wird wenn wir sterben?