Die schÄrz[t]e
Krass ist anders
Junge
Germans best:
Berlin.
Und mitten drin ...
... Ein großes Haus,
Und darin ...
... Ein besorgter Vater.
Junge, [Junge, Junge,]
Wozu hast du so viel gelernt?
Guckst du den Boris an.
[Den Boris an, den Boris an.]
Der hat voll krasse Autos.
[Autos, Autos]
Warum gehst du nicht zu Onkel Mischa nach München?
Bei ihm kannste voll fett dealen,
Und bist dein eigner Boss.
Junge, [Junge, Junge,]
Gugst du wie du aussiehst!
Brille auf der Nase
Und immer dieser Mac.
[Was sollen die Anderen sagen?]
Und dann noch deine Haare,
Lass sie dir doch schneiden!
Als hätten wir kein Geld.
[Was sollen die Anderen sagen?]
Und abends stets zuhause,
Wir wissen nicht mehr weiter.
Junge, [Junge, Junge,]
Brich deinem Papa nicht das Herz!
[Sonst bricht er dir die Beine.]
Es ist noch nicht zu spät,
Mit der Familie mitzumischen.
Du hast dich als Kind
So für die Waffen interessiert.
Das wär doch was für dich,
Eine eigene Gang.
Junge, [Junge, Junge,]
Gugst du wie du aussiehst!
Brille auf der Nase
Und ständig dieser Mac.
[Was sollen die Anderen sagen?]
Wozu diese Computer,
Und so viel programmieren
Das braucht doch kein Mensch!
[Was sollen die Anderen sagen?]
Stets bist du zuhause,
Und all diese Studenten.
Wir werden dich enterben.
[Wer soll dann Pathe werden?]
Wo soll das alles enden?
Wir machen uns doch Sorgen.
[Und du warst so ein krasses Kind.]
[Und du warst so ein krasses Kind.]
[Und du warst so ein krasses Kind.]
[Du warst so krass.]
Und immer deine Freunde,
Ihr nehmt noch nicht mal Drogen.
Und ständig diese Formeln.
[Was sollen die Anderen sagen?]
Denk an deine Zukunft, denk an die Familie!
Denk an unsere Gang!